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Reime vom Christkind



Hier stelle ich euch einige Weihnachtstexte, vom Christkind, für eure privaten Zwecke zur Verfügung. Die Gedichte eignen sich hervorragend zum Vorlesen an Adventstagen.



Weihnachtslied


Hört, ihr liebsten Kinderlein,
Spricht das herz'ge Jesulein:
Seid züchtig und lernet fein,
Bet't fleißig im Namen mein,
So will ich stets bei euch sein
Mit meinen lieben Engelein,
Euch allzeit behütet sein!

Werd't ihr morgens früh aufstehn
Und fleißig zur Schule gehn
Und studieren mit ganzem Fleiß,
Daß ihr mir singt Lob und Preis,
Werd't ihr mein Wort gern hören
So will ich euch all's bescheren,
Was euer Herz nur wird begehren.

So soll'n euch meine Engelein
Allzeit geleiten aus und ein,
Daß ihr nicht stößt an einen Stein,
Auch nicht fallt und brecht ein Bein,
Eure liebsten Mütterlein,
Vater, Bruder und Schwesterlein
Soll'n sie auch behütet sein.

Euren Eltern will ich geben
Gut Kuckes und langes Leben,
Daß sie euch können ernähren
Und aufziehn zu Gottes Ehren,
Und euch kaufen Kleider und Schuh,
Bücher und was ihr dürft dazu,
Daß ihr lernt mit guter Ruh.

Drum, o liebsten Kinderlein,
Seid gehorsam und lernet fein!
Euer Emanuel will ich sein
Hab' euch von der Hölle Pein
Erlöst durch mein Blut und Tod!
Drum haltet fleißig mein Gebot
Und rufet zu mir in der Not.

So sollt ihr dies neue Jahr
Sicher sein vor aller Gefahr,
Kein Krieg, Teurung, Pestilenz
Soll kommen über eure Grenz!
Seid nur fromm und lernet fein,
O ihr liebsten Kinder mein,
So will ich stets bei euch sein!


F.W. Theel's




Heilige Tage


Bist du in Öde und Alltagsstaub
Das liebe Jahr lang gegangen?
Lag deine Seele wie blind und taub
In tausend Sorgen gefangen?

Hast du vom Morgen bis Mitternacht
Nichts als Klage und Plage?
Arme Seele, nimm dich in acht,
Es kommen seltsame Tage!

Du spürst ihr Nahen schon wunderbar,
Ein holdes, himmlisches Treiben!
Die Sterne winken dir groß und klar
Von oben her durch die Scheiben.

Und Englein huschen am Gartenzaun,
Krausköpfig Flügelgesindel,
Und tuscheln leise im Abendgraun
Von Christkinds Krippe und Windeln.

Verstohlen schleicht es wie Sonnenduft
Dir nach auf Treppen und Gängen,
Ein Singen geht durch die Winterluft,
Das bleibt im Ohre dir hängen.

Ach, alte Lieder von liebem Klang -
Die Mutter sang sie vor Zeiten -
Und es pocht das Herz so selig-bang,
Als müsse das Christkind läuten.

Und es kommt ein Abend, da brichts heraus,
Da kannst du nicht mehr entrinnen.
Da ist ein Jauchzen von Haus zu Haus,
Ein Leuchten draußen und drinnen.

Und die Glocken dringen von jedem Turm
Über den Schnee der Gassen;
Da wird der heilige Liebessturm
Auch dir die Seele erfassen,

Und der Schrei der schluchzenden Sehnsucht bricht
Dir heiß von zuckender Lippe:
Zünde auch mir dein Himmelslicht,
Heiliges Kind in der Krippe.


L.v. Strauß-Torney




Weihnachten


Die Tage kommen, die Tage gehn,
der schönste Tag hat kein Bestehn,
ob Lenz und Sommer schmückt die Welt,
rasch kommt der Herbst ins Stoppelfeld,
es saust, es schneit, es friert; doch dann -
das Christkind zündet die Lichter an!

O Kindeslust, o Kindertraum,
o liebesheller Weihnachtsbaum!
In dunkle Nächte glänzt dein Licht,
so froh voraus, du wandelst nicht;
es sorgt der Mutter Herz, und dann -
das Christkind zündet die Lichter an!

Großmutter spricht: Nur still, nur still!
Denn wenn ein Kind nicht warten will,
vorwitzig schaut, voll Ungeduld,
was dann geschieht, 's ist seine Schuld!
Sitz' still ein Weilchen nur, und dann -
das Christkind zündet die Lichter an!

Das Gretlein sitzt ihr stumm im Schoß,
macht nur die Augen hell und groß,
hat für seion fragend Kätzlein dort
kein Auge jetzt, kein Schmeichelwort;
Großmutter blickt so lieb, und dann -
das Christkind zündet die Lichter an!

Die Jahre kommen, die Jahre gehn,
der schönste Tag hat kein Bestehn,
's ist einmal so von Gott bestellt:
man scheidet täglich von der Welt!
der dunkle Abend kommt, und dann -
das Christkind zündet die Lichter an!


B. H. Kletke



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