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Weihnachts-gedichte



Hier stelle ich euch einige WeihnachtsGedichte für eure privaten Zwecke zur Verfügung.



Kriegsweihnachten


Die Erde steht in Blut und Brand,
Es zittern tausend Herzen,
Und dennoch leuchten durch das Land
Heut nacht die Weihnachtskerzen.

Im Frost erstarrt liegt Tal und Hang,
Kalt fallen weiße Flocken.
Und doch mischt heller Lieder Klang
Sich mit dem Schall der Glocken.

Es fließen Tränen heiß und schwer
Um die, die fern gefallen.
Und doch erklingt diesüße Mär
Von Kindlein heut uns allen.

Der du in angst und Schmerzen bist,
Magst in der Nacht heut schauen,
Es schwebt der liebe heil'ge Christ
Hoch über unsere Gauen.

Er reckt die teure Segenshand
Still über alle Wunden,
Wes Auge seine Spuren fand,
Der muß daran gesunden.

Drum heb' den heißen Blick empor
Vom Dunkeln, Schweren, Nahen,
So siehst auch du den Engelchor,
Den einst den Hirten sahen.


Auguste Supper




Auf Vorposten


Einsam unter Gottes Himmel,
Heimatfern am Weihnachtsfest;
Droben nur das Sterngewimmel,
Das der Herrgott funkeln lässt

Aber wunderbare Klänge
Trägt die reine dunkle Nacht:
Alte, fromme Christgesänge,-
Und manch holdes Bild erwacht.

Tannenduft und Kerzenschimmer, -
Und der Kindheit Weihnachtsglück
Wirft den hellen Freudenschimmer
Aus vergangner Zeit zurück.

Mutterliebe, Vatertreue,
Ferner Heimat traulich Reich, -
O, wie wird dabei auf's neue
Heute warm das Herz und weich!

Ziehn nicht Gottes Engel leise
Übers weiß verschneite Feld,
Tragen nach der alten Weise
Ihre Botschaft durch die Welt?

Gottes Liebe spinnt die Fäden
Leuchtend durch den Weltenraum,
Hängt ihr Christgeschenk für jeden
an des Himmels Weihnachtsbaum.


Adelheid Stier




Durch des Hauses stille Räume


Durch des Hauses stille Räume
Zieht das Glück der Kinderträume
Bei des Christbaums goldnem Schein.
Tannenduft und lichte Kerzen,
Helle augen, frohe Herzen,
Lieb' und Frieden bricht herein!
Heil'ge Weihnacht, Stern der Gnade,
Licht auf dunklem Erdenpfade,
Lehr' uns deinen Glanz verstehn;
Lehr' uns glauben, hoffen, lieben,
Glück bereiten, Tugend üben,
Kinderfromm durchs Leben gehn!


Henriette Laudien




Der Winter hat sicht's überdacht

Der Winter hat sicht's überdacht,
Daß sich zur frohen Weihnachtspracht
Sein starres Kleid nicht schicke.
Kopfschüttelnd sinnt er hin und her,
Wie es doch anzustellen wär'
Daß Blütenpracht ihn schmücke.

Er hat sich's selber nicht verhehlt,
Daß ihm die eigne Wärme fehlt
Zu solcher duft'ger Trieben,
Doch weil's ihm um den Schmuck zu tun,
So suchet er bei andern nun,
Was ihm versagt geblieben.

Und mit dem kalten Schneegewand,
Den Strauß von Eis in starrer Hand,
Zieht er von Schwell' zu Schwelle.
Doch wie er euch ins Aug' geblickt,
Sieht plötzlich er sein Kleid geschmückt
Mit Blumen licht und helle.

Da lächelt er vergnügt und spricht:
Ich wußt' es wohl und irrte nicht,
Wo gute Menschen wohnen
Mit Licht und Wärme im Gemüt,
Da stets ein ganzer Frühling blüht,
Die reinste Freuden thronen!

Und schnell nimmt er die bunte Zier
Und legt mit frohem Danke hier
sie huld'gend euch zu Füßen;
Den Lieb' und Eintracht, Geist und Herz,
Bannt jede Kälte, jeden Schmerz,
Läßt Glück und Lust ersprießen!


Henriette Laudien



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